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Beste SEO Agentur

 

 

Ausführliche Ausarbeitung - Defintion einer SEO Agentur

Akademische Studie zur Suchmaschinenoptimierung

 

Inhaltsverzeichnis

Was ist SEO?

SEO ist die Abkürzung für „Search Engine Optimization“ und wird im deutschen Sprachgebrauch auch Suchmaschinenoptimierung genannt. Es beschreibt alle Maßnahmen, die dazu führen, dass eine Webseite in den unbezahlten Suchmaschinenergebnissen besser, also höher, gelistet wird.

Was ist SEO

 

Das ist deswegen wichtig, weil Suchmaschinen für User, die Informationen, Produkte oder Online-Shops suchen, die erste Anlaufstelle ist. Auf den Ergebnisseiten halten sie sich jedoch nur sehr kurz auf: Weniger als 20 Sekunden nach der Suchanfrage hat die Hälfte der User die Ergebnisseite bereits wieder verlassen. Das liegt auch daran, dass die erstplatzierten Suchergebnisse besonders häufig angeklickt werden. Allein ein Drittel aller Klicks entfällt auf den ersten Platz, auf den zweiten immerhin ein Achtel und 9,5 % auf den dritten. Platz zwei bis fünf erhalten zusammen ein weiteres Drittel aller Klicks und 93 % der Suchenden rufen die zweite Ergebnisseite nicht einmal mehr auf. Damit die eigene Webseite von Usern gefunden wird, ist ein gutes Suchmaschinenranking für die wichtigsten Keywords also wesentlich. Deswegen sind die Search Engine Result Pages (kurz SERPs), also die Seiten, auf denen die Suchergebnisse dargestellt werden, eine wesentliche Kennziffer zum Bemessen einer erfolgreichen SEO-Strategie.

Auch wenn von „Suchmaschinenoptimierung“ gesprochen wird, wird der Erfolg in der Regel an Google gemessen. Das Unternehmen bietet mit einem Marktanteil von rund 90 % mit Abstand die wichtigste Suchmaschine. Die Zweitplatzierte Bing ist mit 5 % im Vergleich schon fast vernachlässigbar und Ask bringt es als Dritter nicht einmal mehr auf 1 % aller Suchanfragen.

 

Wie funktioniert Google?

Im Internet gibt es Billionen Webseiten. Dennoch kann Google innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde selbst für selten gesuchte Begriffe Ergebnisse anzeigen. Wie funktioniert dies?

google

Zuerst „besucht“ Google die Seite mit sogenannten Webcrawlern. Diese Software untersucht die Webseiten und folgt weiterführenden Links. Diese Informationen werden dann per Indexierung organisiert, d. h. bestimmte Schlagworte werden erkannt und mit der Webseite verknüpft. Das Verfahren funktioniert ähnlich wie der Index am Ende eines Buches. Der Google-Index beachtet dabei jedoch einige Faktoren mehr, die auch das spätere Ranking beeinflussen.

Bei einer Suchanfrage durchsucht Google also nicht noch einmal das gesamte Internet, sondern greift auf den angelegten Index zurück. Um die Sucherergebnisse zu optimieren, nutzt es Algorithmen, die die Seiten beispielsweise nach Aktualität, Seriosität, oder Relevanz für den Nutzer ordnen. Wie genau dies funktioniert und welche Faktoren wie stark in die Suchergebnisse einfließen, gibt Google allerdings nicht bekannt.

 

Was ist eine SEO Agentur?

Eine SEO-Agentur hat sich auf die Suchmaschinenoptimierung von Webseiten spezialisiert. Sie nutzt dafür die verschiedenen Informationen, die Google zu der Zusammensetzung des Rankings bekannt gegeben hat, Meinungen von anderen SEOs und verfügt zudem über Erfahrungswerte. Das Ziel einer guten SEO Agentur ist es, mehr Traffic für die Webseite zu generieren und sie so userfreundlich zu gestalten, dass Nutzer mehr Zeit auf ihr verbringen. Zu den Dienstleistungen einer SEO-Agentur gehören:

  • Onpage Optimierung
  • Offpage Optimierung / Linkaufbau
  • Social Media Marketing
  • Social Media Monitoring
  • SEO Consulting
  • SEO Analyse
  • Contentmarketing
  • Suchmaschinenmarketing (SEM) und Suchmaschinenadvertising (SEA)
  • Conversion Optimierung
  • Mobile SEO

Was ist eine SEO Agentur?

 

Welche Vorteile und Nachteile besitzt SEO?

Vorteile:

  • Gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis, vor allem im Vergleich zu SEM und Keyword-Advertising oder anderen Marketingstrategien
  • Ebenfalls günstiger als Vertriebsmitarbeiter
  • Bedeutender Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz
  • Bei nachhaltigem SEO ist der Erfolg über einen langen Zeitraum spürbar.
  • Suchmaschinen sind heute das effektivste Mittel der passiven Neukundengewinnung.
  • Hohe Glaubwürdigkeit, da eine gute Platzierung einer Empfehlung von Google gleichkommt.
  • Steigerung der Bekanntheit, erweiterte Reichweite und höherer Umsatz

Nachteile:

  • Nachhaltiges SEO benötigt Zeit, bis der Erfolg sichtbar ist. Vor allem zu Beginn kann es bis zu einer deutlichen Verbesserung mehrere Monate dauern.
  • Aufgrund des sich ständig ändernden Algorithmus und bei aktiver Konkurrenz ist eine regelmäßige Anpassung und Weiterentwicklung sinnvoll, die Folgekosten bedeutet.
  • Eine erhöhte Sichtbarkeit erhöht auch die Chance für unliebsame Begleiterscheinungen wie eine Zunahme der Spam-Mails und ein erhöhtes Angriffsrisiko für Hacker-Attacken und negatives SEO.

 

Was ist OnPage Optimierung?

Die OnPage Optimierung umfasst alle Maßnahmen, die auf der Ziel-Webseite vorgenommen werden. Darunter fallen sowohl technische Spezifikationen als auch inhaltliche und strukturelle Faktoren. Sie sollte der OffPage Optimierung immer vorausgehen, da Backlinks nur so effizient genutzt werden können. Google setzt eine korrekte Onpageoptimierung so sehr voraus, dass Tadellosigkeit hier zu keiner Aufwertung führt, sondern Fehler in der OnPage Optimierung bestraft werden.

Bei der OnPage Optimierung werden folgende Aspekte berücksichtigt:

Technisch Aspekte bei der OnPage Optimierung - URL

  • Zwar wird eine lange URL nicht abgestraft, allerdings werden kürzere URLs eher angeklickt als lange und lassen sich besser merken. Zusätzlich gibt es Richtlinien bei der Verwendung von Sonderzeichen, Worttrennung und Groß- und Kleinschreibung.
  • Wichtig ist außerdem die Positionierung des Keywords. Kommt es in der Top-Level-Domain vor, nimmt Google an, dass es für die Suche besonders relevant ist. Bei vielen Unterverzeichnissen halten Suchmaschinen den Content hingegen für weniger wichtig.
  • Sprechende URLs, die sich aus Wörtern zusammensetzen, helfen Crawlern und Besuchern dabei, sich zurechtzufinden.
  • Flash oder JavaScript: Viele Suchmaschinen können die hier enthaltenen Informationen nicht verwerten, weswegen sie vorsichtig eingesetzt werden sollten. Zugleich bieten sie vielfältige Designmöglichkeiten und können die Aufmerksamkeit der User fesseln.

HTML-Optimierung und Meta-Angaben

HTML (Hypertext Markup Language) wurde dafür entwickelt, digitale Inhalte zu strukturieren. Eine HTML-Optimierung ist wesentlich für den Erfolg einer Webseite, da sie wichtige Informationen für Suchmaschinen liefert.

  • Title Tag: Der Title Tag gibt an, welche Überschrift im Browser und bei den SERPS verwendet werden soll. Er sollte nicht zu lang sein und außerdem relevante Keywords enthalten, da sowohl Leser als auch Google durch diese Information entscheiden, ob die Seite interessant ist.
  • Meta Description Tag: Die Meta Description hat zwar ihren Einfluss auf die SERPs verloren, ist jedoch für die User durchaus noch relevant, da sie als Snippet in den Suchergebnissen erscheint. Auf diese Weise können User einschätzen, ob sie auf der Webseite das finden werden, was sie suchen. Geschickt eingesetzt können sie als Teaser funktionieren und so Nutzer auf die Webseite locken.
  • Canonical Tag: Die meisten Suchmaschinen reagieren äußerst empfindlich auf Duplicate Content, auch innerhalb der eigenen Webseite. Zugleich lässt es sich nicht immer vermeiden, dass Inhalte doppelt auftauchen. Vor allem bei Webshops lässt sich dieses Problem kaum umgehen. Der Canoncial Tag sorgt dafür, dass die Suchmaschinen wissen, auf welcher Seite der Originalinhalt steht, und welche Unterseite sie ignorieren sollten.
  • Heading Tags: Erleichtern, dass Suchmaschinen Überschriften erkennen und so einzelne Textbestandteile höher bewerten. Außerdem sind sie wichtig für Screen Reader, die Sehbehinderten einen erleichterten Zugang zur Webseite ermöglichen.
  • Robots-Tag: Gibt den Webcrawlern Hinweise darauf, welche Teile der Webseite und welche Links in den Index aufgenommen werden sollen und welche nicht.
  • ALT Attribut: Über Bilder und Videos können Suchmaschinen keine Informationen sammeln. ALT Attribute ermöglichen es, diesen Medien zusätzliche Textinformationen anzuhängen, die sowohl von Suchmaschinen als auch von Screen Readern für Sehbehinderte genutzt werden können.

Content / Webseitentexte

Dem Content einer Webseite kommt eine wachsende Bedeutung zu. Er entscheidet über die Verweildauer von Usern und ob sie zu Stammlesern werden. Googles Ziel ist es, schlechten von hochwertigem Webseiten Content unterscheiden zu können und optimiert seine Algorithmen zu diesem Zweck. Zudem bietet der Text die Grundlage für die Erfassung durch Suchmaschinen und muss deswegen auch für Webcrawler optimiert sein.

  • Keywordanalyse: Für die Webcrawler muss erkenntlich sein, worüber die Webseite handelt. Deswegen sollten je nach Thema bestimmte Schlagworte (Keywords) innerhalb des Contents vorkommen. Google erfasst dabei auch ihre Häufigkeit, um die Relevanz des Inhalts der Webseite für ein bestimmtes Keyword erkennen zu können.
  • Content: Die beste SEO-Strategie verläuft ins Leere, wenn die Webseite keinen relevanten Inhalt, also Content, besitzt. Um langfristig erfolgreich zu sein, muss eine Homepage Usern einen Mehrwert bieten. Eine bessere Formatierung der Texte hilft Google zusätzlich dabei zu erkennen, welche Inhalte relevant sind und bietet auch dem Leser eine bessere Übersicht.
  • Synonyme: Geschickt eingesetzte Synonyme können das Ranking optimieren und den Lesefluss verbessern.

Struktur einer Webseite:

Eine intuitive Navigation ermöglicht Usern und Suchmaschinen, sich besser zurechtzufinden. Einigen Punkten sollte dabei besondere Aufmerksamkeit zukommen.

  • Sinnvolle Unterverzeichnisse: Ein flache, leicht nachzuvollziehende Struktur ermöglicht Usern und Suchmaschinen die Navigation.
  • Deeplinks vermeiden: Der Click Path (deutsch: „Klick-Pfad“) beschreibt, welchen Weg Besucher zurücklegen müssen, um auf eine bestimmte Unterseite zu gelangen. Je mehr Klicks er benötigt, umso unwahrscheinlicher ist es, dass er die Unterseite erreicht, und umso unwichtiger ist dessen Inhalt für Google & Co.
  • Interne Verlinkung: Vor allem bei Related Content empfehlen sich interne Backlinks. Diese horizontale Verlinkung wird nicht nur von Google positiv bewertet, sondern erhöht auch die Verweildauer der Besucher.
  • Defekte Links: Existieren auf der Webseite zu viele Seiten, die ins Leere führen, kann dies sogar zur Folge haben, dass Suchmaschinen die Webpräsenz aus dem Index verbannen. Auch für die Nutzer sind tote Links ausgesprochen ärgerlich.
Infographic Onpage & Offpage Optimierung

 

Wie funktioniert OffPage Optimierung?

Damit aus einer Vielzahl von Webseiten die besten in den SERPs präsentiert werden können, nutzen Suchmaschinen ebenfalls die Analyse von Backlinks. Das sind Links von anderen Webseiten, die auf die eigene Webseite verweisen. Zugrundliegend ist der Gedanke, dass Webadministratoren Webseiten verlinken, die zusätzliche wertvolle Informationen für ihre User bieten.

Eine gute Offpage Optimierung verfolgt natürliches Linkbuilding und nutzt Empfehlungen von Webmastern. Dies funktioniert nur, wenn die Webseite interessant genug ist, damit sich ein Link lohnt. Von alleine passiert dies jedoch in den seltensten Fällen. Wenn die Webseite in den SERPs aufgrund der fehlenden Backlinks nicht auftaucht, sind Besucher rar gesät. Somit stoßen auch Webmaster von themenverwandten Webseiten nicht auf die Inhalte. An erster Stelle steht deswegen der mühsame Aufbau eines Netzwerkes, der zusätzlich dadurch erschwert wird, dass konkrete Anfragen nach einem Linktausch illegal sind und abgemahnt werden können. Hinzu kommt, dass reziproke Links von Google nicht gerne gesehen werden.

Zur leichteren Generierung von Backlinks wurden deswegen Linkkaufs in der Vergangenheit sehr populär. Google hat jedoch wiederholt Netzwerke abgestraft, die solches künstliches Linkbuilding unterstützen, und bewertet (mutmaßlich) gekaufte Links deutlich schlechter. Die Algorithmen werden stetig verfeinert und Linktausch ist gefährlich, schwierig und teuer geworden. Deswegen gilt inzwischen mehr als jemals zuvor, dass es sinnvoller ist, Zeit und Geld in eine hochwertige Internetpräsenz und die Bildung eines passenden Netzwerkes zu investieren, anstatt die Webseite künstlich zu pushen. Eine nachhaltige Linkbuilding-Strategie zeichnet sich auch durch eine natürliche Link Diversifikation aus.

Grundsätzlich wird nicht jeder Link gleich gewertet. Google scheint folgende Faktoren mehr oder weniger stark zu bewerten:

  • PageRank: Ermittelt die Linkpopularität einer Webseite. Hat seit dem Hummingbird-Update stark an Bedeutung verloren. Der Algorithmus gibt an, wie wahrscheinlich es ist, dass ein zufällig durch das Web surfender Nutzer die Seite entdeckt.
  • TrustRank: Gibt die Vertrauenswürdigkeit einer Seite an. Einen guten Trust erreichen Webseiten durch einen nachhaltigen Linkaufbau und hochwertigen Backlinks von Webseiten, die über einen hohen TrustRank verfügen. Verhindert Linkbuilding durch Satelliten-Domains.
  • Linktext: Es gibt verschiedene Arten von Linktexten, die unterschiedliche Wirkungen haben. Grob unterscheiden lassen sich Brandlinks, Keyword-Links, Compound-Links und sonstige Links.
  • Themenrelevanz: Links von thematisch verwandten Webseiten werden höher gewertet.
  • Platzierung des Links: Links in Blogkommentaren werden weniger gewichtet als In-Text-Links.
  • Link-Neighbourhood: Setzt sich aus der Link-Platzierung und der Themenrelevanz zusammen. Bei zu häufiger Verlinkung von oder zu nicht vertrauenswürdigen Webseiten können auch eigentlich vertrauenswürdige Webseiten in eine „Bad Neighbourhood“, also schlechte Nachbarschaft geraten, was ein gutes Ranking unmöglich macht.
  • Linkstatus (nofollow, follow): Mit „nofollow“ lassen sich Links kennzeichnen, die nicht gecrawlt werden sollen. In einem natürlichen Linkprofil sind solche Links immer vorhanden.

 

Was bedeutet SEA?

SEA (Search Engine Advertising) wird auch als “Suchmaschinenwerbung” oder Keyword Advertising bezeichnet. Auch wenn es häufig verwechselt wird, sind SEA und SEM nicht das Gleiche. SEM (Suchmaschinenmarketing) umfasst SEO und SEA, versucht also mithilfe beider Methoden Strategien zu entwickeln, um den Traffic zu erhöhen. SEA dient nicht der Suchmaschinenoptimierung, sondern nutzt bezahlte Suchanzeigen, um die Zielgruppe auf die eigene Seite zu locken. Die bekanntesten Anbieter sind Google AdWords und Yahoo Search Marketing. Bei beiden werden auf der Basis von Preisen per Klick (Cost per Click) zu ausgewählten Suchbegriffen Anzeigen auf Partnerseiten der Suchmaschinen geschaltet, die einen Link zur eigenen Webseite beinhalten.

Vorteile:

  • Volle Kostenkontrolle: Bezahlung nur bei erfolgtem Klick, somit auch bei kleinem Budget umsetzbar
  • Erreichen der Zielgruppe, dennoch große Reichweite
  • Nur Hot Leads, keine Kaltakquise
  • Leichtes Erstellen der Anzeigen
  • Vor allem Textwerbung ist unaufdringlich
  • Kein Wechsel des Mediums von Print, Radio oder TV zur Webseite notwendig
  • Ermöglicht, die Popularität der Webseite schnell zu erhöhen
  • Gute Analysemöglichkeiten
  • Kampagne kann laufend überarbeitet und verbessert werden

Nachteile:

  • Nur mäßig für unbekannte Produkte und Marken geeignet
  • Da der Preis pro Klick an die Nachfrage gekoppelt ist, ist Werbung innerhalb beliebter Branchen teuer
  • Eine effiziente Kampagne erfordert Hintergrundwissen und eine geeignete Strategie, damit die Zielgruppe erreicht wird.
  • Die Einarbeitung erfordert Zeit.
  • Die Analyse und Optimierung von SEA ist ebenfalls sehr zeitaufwändig.
  • Möglichkeit des Klickbetrugs: Falsche Klicks von Konkurrenten kosten Geld und verringern die Conversionrates.

 

Was ist Contentmarketing?

Contentmarketing ist eine klassische Inbound-Marketing-Methode und setzt somit darauf, dass Kunden das Unternehmen von sich aus finden. Dafür bietet es Content, der einen Mehrwert für die Kunden bietet und sich von der Konkurrenz absetzt. Die User werden durch ihn informiert, unterhalten oder beraten. Auf diese Weise lässt sich die Verweildauer auf Webseiten und ihre Bekanntheit erhöhen. Die Kundenbindung wächst und das Unternehmen gewinnt durch Branding und Imagegewinn. Ziel des Contentmarketing ist es nach wie vor, die Kunden von dem eigenen Produkt zu überzeugen. Erreicht wird dies jedoch dadurch, dass es in den Hintergrund rückt und an seine Stelle wertvolle Inhalte treten. Diese Art der Werbung ist wesentlich subtiler und gegenüber normalen Werbeanzeigen erfolgsversprechender. Nutzer suchen im Internet in der Regel nicht nach Marken, sondern nach Inhalten und Lösungen. Wenn ihre Bedürfnisse erfüllt werden, sind sie auch Markenbotschaften gegenüber aufgeschlossener.

Contentmarketing kann mit den einzelnen Beiträgen verschiedene Ziele verfolgen:

  • Beim Linkbait geht es speziell darum, mehr Backlinks zu generieren. Hierfür werden besonders gerne aussagekräftige Infografiken genutzt, die sich als Quellenangabe eignen.
  • Word-of-Mouth-Marketing setzt hingegen darauf, dass Inhalte oder Produkte durch Empfehlungen populärer werden. Die Grenzen zu Social Media Marketing und viralem Marketing sind fließend.
  • Custom Media setzt darauf, dass sich die Marke auch als Medium etabliert. Zeitschriften von Apotheken oder Fluggesellschaften fallen ebenfalls unter diesen Begriff. Auch im Internet ist es bereits einigen Unternehmen gelungen, ihr Branding mithilfe von hochwertigen Online-Magazinen zu verbessern.

 

Welche Merkmale besitzt eine gute Contentmarketing-Strategie?

Auch bei Contentmarketing ist eine durchdachte Strategie wichtig, um den Erfolg zu gewährleisten. Um Content effizient zu nutzen, sollte die Strategie folgende Charakteristika aufweisen:

  • Zielgruppenspezifischer Content: Dies gilt für Themen, Inhalte, Stil und Ton. Auch die Art des Contents (Text, Bilder, Videos, Games) kann über den Erfolg entscheidend sein. Vor Beginn des Content-Marketings ist deswegen eine Zielgruppenanalyse unabdingbar. Sie klärt, welche Medien wirksam sind, welcher Inhalt gefragt ist und über welche Kanäle sie am besten erreicht werden kann.
  • Festlegen eines Ziels vor Beginn des Marketings: Traffic-Steigerung, Social Buzz, Verbesserung von Reputation, Erhöhung der Sichtbarkeit – all dies kann mit Contentmarketing erreicht werden. Eine erfolgreiche Contentmarketing-Strategie setzt Prioritäten und wählt ihre Mittel zielgerichtet.
  • Zusammenspiel verschiedener Methoden: Contentmarketing alleine wird ins Leere laufen. Deswegen ist eine Kombination mit SEO und SMM unerlässlich. Alle Kampagnen und Beiträge sollten diesbezüglich aufeinander abgestimmt werden. SEA ist zwar optional, kann aber die Reichweite vor allem zu Beginn erheblich vergrößern.
  • Langfristige Orientierung: Contentmarketing ist dann effizient, wenn es über einen langen Zeitraum konsequent und gleichmäßig betrieben wird. Große zeitliche Lücken zwischen der Veröffentlichung von Content führen zum Verlust von Usern. Zu häufige Veröffentlichungen werden hingegen als aufdringlich empfunden oder sorgen dafür, dass der Content aufgrund der großen Konkurrenz sein Potential nicht ausschöpfen kann.
  • Emotionale Trigger: Emotional Content ist in der Lage, die Kaufentscheidung bedeutend zu beeinflussen. Bei faktenbasiertem Content sollte er jedoch vermieden werden. Es gibt dabei verschiedene Arten, die es erlauben Aufmerksamkeit zu generieren und auch als „Buttons of Buzz“ bezeichnet werden. Zu ihnen zählen Tabubrüche, Komik, Geheimnis, Wiedererkennbarkeit, Ungewöhnliches und Beachtenswertes.
  • Storytelling: Storytelling ist in der Lage, die Kundenbindung und das Produktinteresse bedeutend zu erhöhen und transportiert die Buttons of Buzz. Das Erzählen einer Gesichte hat gleich mehrere Vorteile. Der Konsument fühlt sich persönlich angesprochen, versteht Sachzusammenhänge leichter und kann sich Produkt oder Firma besser merken. Zudem geht die Begeisterung des Unternehmens für die eigenen Produkte bei gutem Storytelling auf den Leser über.

Daraus folgend setzt sich eine gut geplante Contentmarketing-Strategie aus drei Schritten zusammen. Zu Beginn erfolgt die Content-Konzeption. Hier werden die Ziele definiert und die Zielgruppe analysiert. Auf dieser Grundlage wird der Content geplant und in einem Redaktionsplan festgehalten, der laufend aktualisiert wird. Es folgt die Content-Produktion, also die Texterstellung, das Erstellen von Grafiken und die Produktion von Videos. Der Content wird über die zuvor ermittelten Kanäle verteilt. Es folgt das Monitoring, das den Erfolg misst und auf Feedback von Kunden eingeht. Es liefert somit wertvolle Informationen zur Optimierung der Contentmarketing-Strategie.

SEO Agenturen Infographic

 

Was leistet eine SEO-Analyse?

Eine SEO-Analyse ist der Grundstein für die Optimierung der Webseite. Sie umfasst die verschiedensten Faktoren, die über den Erfolg einer Homepage entscheiden können. Zu ihnen zählen:

  • Der erste Eindruck: User entscheiden innerhalb von Sekunden, ob sie auf der Webseite bleiben oder nicht. Ein professionell wirkendes Design mit einer übersichtlichen Struktur verlängert auch die Verweildauer.
  • Indexanalyse: Stellt fest, ob sich alle wichtigen Unterseiten im Index von Google befinden und Seiten, die sich dort nicht befinden sollen, tatsächlich nicht indexiert sind.
  • Keywordanalyse: Sind die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Suchmaschinen sowohl die wichtigen Schlagwörter als auch ihre Relevanz erkennen können?
  • Ranking-Analyse: Stellt fest, bei welchen Suchbegriffen die Webseite wie rankt.
  • OnPage-Analyse: Sucht gängige SEO-Fehler bei der OnPage-Optimierung
  • OffPage-Analyse: Erstellt ein derzeitiges Link-Profil und deckt schlechte Backlinks auf.
  • Social Signals: Stellt fest, wie viele Links durch Empfehlungen auf den sozialen Netzwerken generiert wurden.
  • Analyse der Informationsarchitektur: Eine flache, übersichtliche Hierarchie ist maßgeblich entscheidend für die Verweildauer und ein gutes Ranking.
  • Technische Analyse: Stellt fest, ob die Webseite mit verschiedenen technischen Voraussetzungen (unterschiedliche Browser, kein Flash und JavaScript) dennoch vollständig angezeigt wird. Überprüft auch die Ladezeiten.
  • Textanalyse: Klärt, ob die Keywordfrequenzen sinnvoll und Beiträge lang genug sind, die Formatierung stimmt und die Texte einen Mehrwert für den Leser liefern.

Die SEO Analyse muss regelmäßig durchgeführt werden, um Schwachstellen zu identifizieren und die Webseite langfristig zu optimieren.

 

Wie hilft eine SEO Beratung?

Eine gute SEO Beratung erfasst die Ziele des Kunden und entwickelt basierend auf der SEO-Analyse geeignete Strategien, diese Ziele zu erreichen. Sie zeigt dem Kunden auf, was basierend auf Budget und Zeitraum möglich wäre und bezieht ihn in die Entscheidung ein, welche Maßnahmen ergriffen werden sollen. Deswegen gehört zu einer guten SEO-Beratung auch das Erklären des Ist-Zustandes und welche Vor- und Nachteile sich aus den einzelnen Maßnahmen und Methoden ergeben.

Auf diese Weise können auch Kunden profitieren, die bereits Hintergrundwissen besitzen. Sie können mithilfe des Experten abklären, welche zukünftigen Maßnahmen erfolgsversprechend und realisierbar sind. Der SEO-Berater ist auch über aktuelle Trends und Entwicklungen informiert und kann deswegen neue Wege aufzeigen oder von schädlich gewordenen Methoden abraten. SEO ist nicht ungefährlich, wenn es mit Halbwissen betrieben wird. Abstrafungen durch Google sind an der Tagesordnung und können leicht vermieden werden.

Die SEO Beratung vor Ort ist der Beratung per Telefon oder gar Mail vorzuziehen, da die persönliche Kommunikation wesentlich effizienter ist und der Berater besser auf Unsicherheiten und Fragen des Kunden reagieren kann. Viele Sachverhalte werden außerdem anhand von Grafiken und Tabellen erklärt, die von Person zu Person einfacher zu erklären sind.

 

Wie sieht eine erfolgreiche SEO Strategie aus?

Eine gute SEO Strategie setzt sich aus Analyse, Bewertung und der Erstellung eines Maßnahmenkatalogs zusammen. Die Analyse (s. o.) umfasst alle für SEO relevanten Faktoren und ist die Grundlage der Bewertung. Hierbei werden die einzelnen Ergebnisse betrachtet und beurteiltet. Auf diese Weise kann festgestellt werden, wo Handlungsbedarf besteht und welche Faktoren bereits zufriedenstellend sind. Dazu wird auch das Umfeld der Webseite herangezogen. Maßgeblich sind hier die direkten Konkurrenten des Kunden innerhalb der SERPs, die sich von den Mitwettbewerbern innerhalb der Branche deutlich unterscheiden können. Auf Grundlage der so ermittelten Stärken, Schwächen, Möglichkeiten und Gefahren wird ersichtlich, wo Handlungsbedarf besteht und welche Leistungsfähigkeit die Webseite bereits besitzt.

Nun wird der Maßnahmenkatalog erstellt. Mithilfe der vorher ermittelten Zielsetzung werden die einzelnen Maßnahmen nach ihrer Priorität gewichtet, wobei auch die Zielgruppenanalyse eine wichtige Rolle einnimmt. Daraufhin werden die einzelnen Teilschritte geplant und organisiert. Im Anschluss an die Umsetzung erfolgen regelmäßige Kontrollen des Erfolgs und Optimierungen der Maßnahmen. Deswegen wiederholen sich die Schritte Analyse –> Bewertung –> Maßnahmenkatalog in regelmäßigen Abständen. Notwendig wird dies auch durch Updates in den Algorithmen der Suchmaschinen und durch Aktivitäten der Konkurrenz.

Eine solche SEO Strategie besitzt verschiedene Vorteile. Zum einen ermöglicht sie, effizient Suchmaschinenoptimierung zu betreiben, da sie sich an den Zielsetzungen des Kunden orientiert. Die wichtigsten Schwachstellen werden zeitnah behoben und das Projekt entwickelt sich stetig weiter. Das ist auch deswegen möglich, weil die regelmäßige Analyse den Erfolg der Maßnahmen bestätigt oder aufzeigt, dass eine andere Vorgehensweise notwendig ist. Auch für den Kunden werden erfolgreiche SEO-Maßnahmen so leichter nachvollziehbar.

 

Welche SEO Faktoren sind relevant?

Google hält sich bei konkreten Aussagen zur Gewichtung einzelner Faktoren auf die SERPs zurück. Grundsätzliche Informationen und Studien von SEOs führen jedoch dazu, dass viele Bestandteile des Suchmaschinenrankings dennoch bekannt sind, auch wenn ihr Einfluss nur geschätzt werden kann. Zudem veröffentlicht Google jährlich zahlreiche Updates der Algorithmen und mit ihnen ändert sich auch die Gewichtung der einzelnen Faktoren. Es können sogar ehemalige Erfolgsgaranten überhaupt keine Bedeutung mehr besitzen oder neue Faktoren miteinbezogen werden.

Zu den derzeit wichtigsten SEO-Faktoren zählen:

  • Backlinks: Backlinks sind nach wie vor immens wichtig für das Suchmaschinenranking. In die Bewertung fließen auch Merkmale wie die Art der Verlinkung und des Link-Textes ein. Google versucht so, unnatürliches Linkbuilding nicht zu belohnen.
  • Keywords in Links, Top-Level-Domain und Title: Zwar haben sie in den letzten Jahren an Bedeutung verloren, dennoch wirken sie sich nach wie vor auf das Ranking aus.
  • Social Signals: Vor allem bei Google+ generierte Links sind hier relevant. Es folgen Facebook und Twitter. Dadurch wird Social Media Marketing auch für SEO zunehmend wichtig.
  • Content: Vergleichsweise lange Texte, eine sinnvolle interne Verlinkung und Abwechslung durch andere Medien wie Bilder oder Videos werden von Google bevorzugt. Keywords in H1-Überschriften haben hingegen an Bedeutung verloren.
  • Stoppwörter: Google belohnt auch Stoppwörter, da sie auf Texte hinweisen, die für Leser und nicht für Suchmaschinen geschrieben wurden. Dies gilt nicht nur innerhalb eines Textes, sondern in besonderem Maße bei Linktexten.
  • OnPage-Optimierung: Eine gute OnPage Optimierung führt nicht zu einem verbesserten Ranking, dafür führen Fehler zu einer Abstufung.
  • CTR & Bounce Rate: Auch die Klickrate fließt in das Google-Ranking ein. Die Suchmaschine bestraft Webseiten jedoch auch, wenn die User nicht die gewünschten Informationen finden und schnell wieder abspringen.
  • Alter der Domain: Google wertet es positiv, wenn eine Domain bereits seit Langem registriert ist, vorausgesetzt es befand sich auf ihr auch durchgängig Content.